In den Hautbereichen, die eine Schröpfkopfmassage benötigen, entstehen durch die Anwendung der Schröpfkopfmassage Petechien (kleine Einblutungen in der Haut), die meine Ansicht nach den Körper zu einer Heilungsreaktion anregen.
Durch die Bewegung des Schröpfkopfes über die Haut entsteht abwechselnd ein Saugreiz
(durch die Saugglockenfläche) und ein Druckreiz (durch den Saugglockenrand).
Meiner Ansicht nach kommt es in Bereichen mit latenter Störung der Kapilarpermeabilität zum Durchtritt von roten Blutkörperchen,
ohne daß die Kapilarwände zerreißen,
was dann als kleine rote Punkte in der Haut sichtbar wird.
Der Körper reagiert auf die roten Blutkörperchen wie auf einen blauen Fleck,
d.h. Immun- und Reparaturarbeiten kommen in Gang.
Die Schröpfkopfmassage wird auch bei Fülle-Hitze-Syndromen, wie Schuppenflechte (Psoriais), Akne, Hautausschlägen (Ekzemen), Schmerzen oder Rheuma, eingesetzt. Die Schröpfkopfmassage hilft m.E. darüber hinaus auch bei Asthma bronchiale, Migräne, Wirbelsäulen-Erkrankungen, Gelenk-Erkrankungen und Muskel-Erkrankungen.
Eine Schröpfkopfmassage kann als Vorbereitung für eine Dorn-Wirbelsäulentherapie die Muskulatur um die Wirbelsäule herum mobilisieren.
Die Schröpfkopfmassage kann außerdem auch als Einleitung einer manuellen Massage dienen.
Eine spezieller Anwendungsbereich der Schröpfkopfmassage ist Cellulitis und Cellulite. Durch die Schröpfkopfmassage wird in dem mit Cellulitis und Cellulite betroffenen Bereich (z.B. am Oberschenkel) der Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt.
Die Schröpfkopfmassage darf nicht auf entzündeten Bereichen angewendet werden.
Eike Kujaw
Heilpraktiker
Erbacher Str. 68
64287 Darmstadt
Tel. 0 61 51 - 42 89 16 8
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